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Der Wunsch sich zu schmücken...

ist sicher so alt wie die Menschheit selbst, Schmuck diente schon sehr früh zur Verschönerung und als Statussymbol. Gewisse Schmuckelemente hatten und haben kultische oder symbolische Bedeutung.
Schon immer war die Art und Weise der Gestaltung von Schmuck sehr eng verbunden mit dem Material, aus dem er hergestellt wurde. Die ersten Materialien waren Muscheln, dazu kamen Tierzähne, Fischwirbel, Knochen, Steine, Bernstein u.a.

 

Als die Bearbeitung von Metallen wie Kupfer und Bronze möglich wurde nahmen auch die Möglichkeiten in der Schmuckherstellung zu. Durch die Verwendung von Edelmetallen wie Gold und Silber sowie Edelsteinen wurden Schmuckstücke zu wertvollen Prestigeobjekten.

Jedoch erst zu Anfang des 20.Jahrhunderts wurde Schmuck im Zuge der Industrialisierung auch ein Massenartikel in Form von Modeschmuck. Coco Chanel, die einen großen Wandel in der Mode herbeiführte machte Modeschmuck ab 1928 salonfähig, aber schon einige Jahre davor hatte er sich in breiten und durchaus wohlhabenderen Kreisen durchgesetzt, es galt durchaus als chic, „unechten“  Schmuck zu tragen.  Dieser Schmuck war aus preiswerten Materialien hergestellt, aber  anspruchsvoll in seiner Gestaltung.

In besonderem Maße fasziniert mich Art-Deco-Schmuck, hervorragend repräsentiert  durch die Stücke der Firma Jakob Bengel in Idar-Oberstein, die in den 1920er und 1930er-Jahren einer der führenden Hersteller von Art-Déco-Schmuck war. Die Materialien – hauptsächlich Galalith und Metall – wurden mit  unglaublicher Kreativität zu Schmuckstücken von beeindruckender Formenvielfalt verarbeitet. Das Erstaunliche daran ist, wie modern dieser Schmuck wirkt, so dass Schmuck von Jakob Bengel nicht nur bei Sammlern in aller Welt begehrt ist, sondern heute auch getragen werden kann ohne nostalgisch zu wirken.

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Schmuck von Jakob Bengel (Art Deco)
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